Veranstaltungen und Termine:


6.-17. AUG 2017

Gelände des ehemaligen KZ und späteren Vernichtungslagers Uckermark

Antifaschistisches feministisches Bau- und Begegnungscamp

dieses Jahr findet das 20. Baucamp in Himmelpfort statt und zwar vom 6. - 17. August. Und wir wollen dich herzlich einladen!
Unsere Idee für dieses Jubiläums- Camp ist, dass wir ganz viel Zeit und Raum haben werden um uns auszutauschen, Geschichten aus den letzten 20 Jahren zu erzählen, aber auch auf dem Gelände zu arbeiten und Überlebende und ihre Angehörigen zu treffen.
Deshalb versuchen wir das Baucamp dieses Jahr nur mit Leuten zu machen, die schonmal auf einem Baucamp waren und/oder mit der Ini verbunden sind bzw. waren.

Das Baucamp richtet sich an FrauenLesbenInter*Trans*.

Es wäre natürlich toll, wenn du es schaffst, die ganze Zeit über da zu sein, jedoch wissen wir auch, dass das oft nur schwer zu realisieren ist, weshalb ein paar Tage teilnehmen auch klar geht, wenn möglich fänden wir es dann schön, wenn es einen gemeinsamen Anfang gäbe... Schicke diese Mail gerne auch an Leute weiter, von denen du weißt, dass sie mal auf dem Baucamp waren, da wir uns nicht sicher sind, alle Adressen zusammen bekommen zu haben. Meld dich, wenn du Lust hast! Wenn noch Fragen sind, natürlich auch. Anmeldeschluss ist der 01. Juli.

Grüße, die Baucamp-Orga
Kontakt: Baucamp2017@gmx.de


18. JUN 2017

18 Uhr: Gelände des ehemaligen KZ und späteren Vernichtungslagers Uckermark

Nicht vergessen! Performance des Theaterbündnis Blumenstrauß e.V.

Wenn man sich auf dem Gelände des ehemaligen Jugend-KZs Uckermark bewegt, ist nur schwer zu erahnen, welche Rolle dieser Ort im Nationalsozialismus spielte und welche Verbrechen dort begangen wurden. Um aktive Erinnerungsarbeit zu leisten, sich aber auch mit den Kontinuitäten von Diskriminierung auseinanderzusetzen, die bis in die Gegenwart reichen, haben wir ein ortsspezifisches Theaterformat entwickelt. Dabei ist der Gedenkort mit seiner Geschichte nicht nur Kulisse, sondern steht seit Prozessbeginn im Mittelpunkt. Aus unseren Recherchen entsteht die Performance "Nicht Vergessen!", die direkt am Gedenkort stattfinden wird.

Es spielen: Ronja Baumann, Tobias Degner, Lena Böllinger, Lisa Weymanns, Najib Abidi, Ulrich Kasten

Eintritt: Spende
Regie: Elisa Moser, Johanna Strass
Theaterbündnis Blumenstrauß e.V.

Alle Infos finden Sie auch im Flyer zum Herunterladen und Weiterleiten


13. JUN 2017

17 Uhr, vor dem Direktionsgebäude an den Säulen - Hauptstraße 8, 10317 Berlin

Gedenken an die Verfolgten der Aktion "Arbeitsscheu Reich" 1938

extramural e.V. Verein zur Förderung der internationalen Bildungsarbeit gegen soziale Ausgrenzung und der Arbeitskreis "Marginalisierte-gestern und heute!" laden ein zum Gedenken an die Verfolgten der Aktion "Arbeitsscheu Reich" 1938, die in das Berliner Arbeits- und Bewahrungshaus gebracht und dort inhaftiert wurden.

Wir präsentieren Ausschnitte aus dem neuen Sammelband:
"Sozialrassistische Verfolgung im deutschen Faschismus. Kinder, Jugendliche, Frauen schwieriges Gedenken."
Es sprechen
1. Dr. Bernhard Bremberger zur Leiharbeit von "Rummelsburgern" nach Hessen
2. Lothar Eberhardt und weitere MitstreiterInnen lesen Kurzbiografien von Menschen, die im Arbeitshaus festgehalten wurden.
3. Blumenniederlegung an den Gedenkstelen für so genannte Asoziale.
4. Dr. Bernhard Bremberger, Lothar Eberhardt zur Zwangssterilisation von Frauen und Männern ausgehend von Rummelsburg zwischen 1938 und 1945.

Weitere Infos zum Gedenkort: www.berlin.de/museum/3735373-2926344-gedenkort-rummelsburg.html


JUN 2017

Gedenkort ehemaliges Jugend-KZ und späterer Vernichtungsort Uckermark

Intensivprobenwoche im Juni 2017 für Theaterprojekt: Spieler*innen gesucht"

Spieler*innen gesucht
Ortspezifisches Theaterprojekt auf dem Gelände des ehemaligen Jugend-KZs Uckermark "Nicht vergessen!"
Wir, Elisa und Flo sind Theatermacherinnen und wollen mit euch ein Theaterprojekt* ins Leben rufen, das sich mit der Geschichte und Gegenwart des Gedenkorts des ehemaligen Jugend-KZs Uckermark beschäftigt. Infos in der Ausschreibung zum Herunterladen
Kontakt per Mail: nicht.vergessen2017@web.de


25. APR 2017

Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie | Horner Weg 170 | 22111 Hamburg

Studientag: Umgang mit delinquenten Jugendlichen im Wandel der Zeit - Kontinuitäten und Brüche

Dieser Studientag soll in verschiedenen Workshops Ursachen und Umgang mit delinquenten Jugendlichen in Vergangenheit und Gegenwart anfragen und aktuelle Antworten beleuchten. Der Studientag ist der Versuch eines differenzierten Blickes auf das Thema, um auf diese Weise aufzuklären und zu informieren.

Parallel zum Studientag kann die Ausstellung: "Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und späteres Vernichtungslager Uckermark" besucht werden

Sie können hier das Programm zum Studientag lesen und ausdrucken


24. APR 2017

Montag, 19.30 Uhr, Bandito Rosso, Lottumstraße 10A, 10119 Berlin

...dass das heute noch immer so ist-Kontinuitäten der Ausgrenzung
- Vortrag, Film und Q&A

Am Montag, 24.4. wird der Film ...dass das heute noch immer so ist-Kontinuitäten der Ausgrenzung beim OSI Fachschaftstresen gezeigt.
Geöffnet ist ab 19 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist (Vortrag, Film und Q&A) um 19:30 Uhr. Vor dem Film gibt es einige Informationen zum Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und späterem Vernichtungsort Uckermark sowie zur Arbeit der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark und der aktuellen Situation. Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit eines Gesprächs mit Menschen aus dem Filmteam.
www.film-kontinuitaeten-heutenoch.de
Eintritt frei

 


22. APR 2017

14 Uhr, Gedenkfeier

72. Jahrestag der Befreiung

Am Samstag, dem 22.04.2017 findet um 14 Uhr eine Gedenkfeier zum 72. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers und späteren Vernichtungslagers Uckermark statt.

Nach der Gedenkfeier stehen Menschen aus der Initiative gern für Fragen rund um den Gedenkort zur Verfügung.
Ab 13 Uhr gibt es einen Busshuttle vom Besucher_innen-Informationszentrum (Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück) zum Gedenkort Uckermark.

Den Flyer können Sie gern als Einladung für die Gedenkfeier ausdrucken und weitergeben.


15. MRZ 2017

19 Uhr, Berliner Dom, Sophie-Charlotte-Saal

Erinnern an Charlotte Kroll

Charlotte Kroll ist am 13.12.2016 verstorben. Ihr bewegtes Leben, ihre Geschichte von Verfolgung und Leid, aber auch ihr Mut und ihr langjähriger Einsatz gegen das Vergessen haben uns berührt und geprägt. Unterschiedlich sind wir Wege und Lebensabschnitte mit ihr mitgegangen. Wir möchten alle, die ihr nahestanden, die sie kannten und gerne hatten, einladen, sich zusammen mit uns von ihr zu verabschieden und aus ihrem Leben zu erzählen.

Bringt eure Erinnerungen an sie mit.

Käthe Dost (Lagergemeinschaft Ravensbrück/ Freundeskreis e.V.), Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V., Thomas Kunz, Angi Meyer, Matthias Heyl, Regina Sydow / Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück, Silke Radosh-Hinder (Kirchenkreis Berlin Stadtmitte)


7. MRZ 2017

18.30 Uhr, Kino Zazie in der Kleinen Ulrichstr. 22 in Halle

"…dass das heute noch immer so ist – Kontinuitäten der Ausgrenzung" - Film und Gespräch

Zum Internationalen Frauen*kampftag zeigt die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit Dornrosa e.V. den Film am Dienstag, den 7. März 2017 um 18.30 Uhr im Kino Zazie in der Kleinen Ulrichstr. 22 in Halle.

Anschließend findet ein Filmgespräch mit Heike Rode, einer der Filmemacher*innen statt.
Der Eintritt ist kostenlos.
www.film-kontinuitaeten-heutenoch.de


06. Feb 2017

19:30 Uhr, Köln, Universität, Hörsaalgebäude, Hörsaal G, Albertus Magnus Platz

Vortrag: Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und späterer Vernichtungsort KZ Uckermark

Das Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen Uckermark wurde im Frühjahr 1942 von Häftlingen des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück errichtet. 1945 zählte das Lager ca. 1000 Mädchen und junge Frauen. Ein Erlass von 1937 über die "vorbeugende Verbrechensbekämpfung" hatte die Inhaftierung von als "asozial" kriminalisierten Mädchen möglich gemacht.

Im Januar 1945 wurde auf dem Gelände ein Vernichtungsort für Häftlinge aus Ravensbrück und anderen Konzentrationslagern gebaut. Bis April 1945 wurden dort ca. 5000 Frauen umgebracht. Bis heute ist wenig über die Geschichte dieses Konzentrationslagers bekannt. Die dort Inhaftierten zählten lange Zeit zu den "vergessenen Verfolgten" des Nationalsozialismus und haben keine öffentliche Anerkennung erfahren.

Mit Chris Rotmund (Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionstage gegen Sexismus & Homophobie.


31. Jan 2017

19 Uhr, Honigfabrik, Industriestraße 125, Hamburg

Zeitzeuginnengespräch mit Ilse Heinrich: Spiel auf Zeit - NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung

Ilse Heinrich wurde als sogenannte "Asoziale" kriminalisiert und im August 1944 im KZ Ravensbrück inhaftiert. Sie berichtet über ihre Verfolgung, ihre Inhaftierung und ihr weiteres Leben.
Danach Lesung und Lichtbildvortrag mit Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch aus dem neu erschienenen Buch "Spiel auf Zeit". In dem Buch wird Ilse Heinrich zusammen mit anderen Zeitzeug_innen porträtiert.
Die letzten Überlebenden NS-Verfolgten sterben und es stellt sich die Frage, wie die Erinnerung an die Erfahrungen und an die NS-Verbrechen weiterhin lebendig gehalten werden sollen. Dazu berichtet die "Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark" von ihrer Arbeit und ihrem Ansatz des "Offenen Gedenkens". Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch schildern anhand der Reportagen ihres Buches, inwiefern die sogenannten Wiedergutmachung der Bundesrepublik mehr einem Mythos als einem Modell gleicht. Eine Veranstaltung des Infoladen Wilhelmsburg und der GEW Studis.

An biografischen Beispielen ausgegrenzter NS-Verfolgter, die für nicht aufgearbeitete Verbrechen, für "offene Rechnungen" der Geschichte stehen, schildert der Vortrag ihre bis heute andauernden Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung und wie sie ihre Geschichte durch juristische und politische Arbeit vor dem Vergessen bewahren wollen.

Die Journalistin Nina Schulz und die Fotografin Elisabeth Mena Urbitsch arbeiten seit 2005 als Team zusammen. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Reportagen zu erinnerungspolitischen Themen. Ihre Reportage »Spiel auf Zeit« zu Überlebenden des Nationalsozialismus und deren Kampf um ihre Ghetto-Renten wurde 2010 mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet. 2015 bekamen sie diesen Preis ein zweites Mal für ihre Reportage "Hasenbrote" aus der Reihe "Offene Rechnungen", in der sie die andauernden Auseinandersetzungen von NS-Verfolgten um Anerkennung und Entschädigung darstellen.

Diese Info hier noch mal zum Ausdrucken herunterladen.


Aktuelle (Kurz-)Mitteilungen:

Maria ist in der Nacht zum 25.2.2017 gestorben. Sie wird uns fehlen! Nachruf für Maria Potrzeba

Wir sind ihr unendlich dankbar für ihren Mut, ihr Vertrauen in uns und unsere Arbeit und für alles, was sie mit uns geteilt hat.

Bitte lesen Sie unseren Nachruf

Baucamp 2015 - ein Bericht

Hier ist der Bericht des Bau- und Begegnungscamp 2015. Wir wünschen euch spannendes Lesen!

"Wir brauchen die Erinnerung, Solidarität und menschliche Wärme für eine friedliche Zukunft" - Nachruf für Sieglinde Helmsdorf

Leider müssen wir die traurige Nachricht übermitteln, dass Sieglinde Helmsdorf verstorben ist. Viele von Euch kannten sie oder waren bei ihren Lesungen.

Bitte lesen Sie den Nachruf, der in Zusammenarbeit mit dem Bau- und Begegnungscamp 2015 und Freund_innen entstanden ist

Wir werfen nicht das Handtuch...

Liebe Mitstreiter_innen, Genoss_innen, Unterstützer_innen und auch Kritiker_innen!
Nachdem wir unsere Erklärung "Die Uckermark AG ist gescheitert und hat keine Berechtigung mehr!" veröffentlicht haben, haben wir viele Reaktionen und Rückmeldungen bekommen. Einige davon haben unseren Schritt bedauert und haben ihn kritisch gesehen. Manche meinten, dass wir "das Handtuch werfen". Doch die meisten konnten unseren Schritt gut nachvollziehen und haben uns in unserer Entscheidung bestärkt. Wir wollen euch/Ihnen für die zahlreichen Rückmeldungen danken. Und wir versichern: Wir werfen nicht das Handtuch, sondern im Gegenteil – mit so viel Zuspruch und Rückendeckung machen wir frisch gestärkt mit unserer langjährigen Arbeit weiter.
Vielen Dank und herzliche Grüße,
Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.
Im Spätsommer 2015

Die Uckermark AG ist gescheitert und hat keine Berechtigung mehr!

Als INITIATIVE FÜR EINEN GEDENKORT EHEMALIGES KZ UCKERMARK E.V. erklären wir hiermit unseren Austritt aus dem Gremium, das von uns mitinitiiert wurde, um gemeinsam mit unterschiedlichen Verbänden, Initiativen und Organisationen über das Erinnern, Mahnen und Gedenken auf dem Gelände des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers und späteren Vernichtungslagers Uckermark zu diskutieren und eine Umsetzung verschiedener Gedenkformen zu verwirklichen.
Diese Ziele sind am intransparenten und machtpolitischen Auftreten der Vertreter_innen der staatlichen Gedenkinstitutionen gescheitert.

Bitte lesen Sie unsere Erklärung

Aus den vergangenen Jahren hier angekündigte Veranstaltungen und die Kurzmitteilungen mit thematischem Bezug zum JugendKZ und späteren Vernichtungslager Uckermark sammeln wir zur Dokumentation im Archiv als jeweiliges Jahresdokument (pdf).