Radiosendung / Podcast

Podcast anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Jugend-KZ und späteren Vernichtsungsortes Uckermark

Ein Radiobeitrag von der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.

gesendet am 18.04.2020 (Dauer ca. 70min), Skript zum Podcast als PDF

(sollte es Probleme beim Abspielen geben, kann der Podcast auch alternativ hier angehört werden.)

Musik:
Schtil, die Nacht is ojssgeschternt
Interpret*innen: Christina Zurbrügg und Martin Auer. Geschrieben vom Wilnaer Dichter und Partisan Hirsch Glik. Das Lied handelt von Vitka Kempner, die mit einer selbstgebauten Bombe einen Waffentransportzug der Wehrmacht zerstört hat.
https://martinauer.bandcamp.com/track/schtil-die-nacht-is-ojssgeschternt
Shtiler shtiler
Interpret*n: Chava Alberstein (1994 NMC United Entertainment), Melodie geschrieben vom 11-jährigen Alek Volkoviski im Wilnaer Ghetto. Der Text wurde später vom Dichter Shmerke Kaczerginski geschrieben.
Mir lebn ejbig
Interpret*innen: Esther Bejarano & Coincidence
Die Moorsoldaten
Interpret*in: David Rovics, geschrieben 1933 von Häftlingen des Konzentrationslagers Börgermoor bei Papenburg im Emsland
https://davidrovics.bandcamp.com/track/die-moorsoldaten
3 Rote Pfiffe
Interpret*innen: Svenja Storat, Gesang und Gitarre,Tanja Buttenborg, Gesang und Akkordeon // geschrieben von "Die Schmetterlinge" eine österreichische Folk-Politband aus den 70ern/80ern. Das Lied besingt die wahre Geschichte der Partisanin Helena Kuchar, Jelka genannt.
Am Grunde der Moldau
Interpret*innen: Svenja Storat, Gesang und Gitarre,Tanja Buttenborg, Gesang und Akkordeon // geschrieben von Bertolt Brecht und Hanns Eisler


(*)Creative Commons – Some Rights Reserved:
75 Jahre der Befreiung der NS-Konzentrationslager - Ein Podcast anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Jugend-KZ und späteren Vernichtsungsortes Uckermark von Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Creative Commons Lizenzvertrag

Radiosendung: "Whose Story - Kontinuitäten des Nationalsozialismus"

Ein Radiobeitrag von Margit Happerger (Wien) anlässlich der Eröffnung der Wanderaustellung über das Jugendkonzentrationslager für Mädchen* und junge Frauen* und spätere Vernichtungslager Uckermark.

gesendet am 11.10.2015 auf Radio FRO 105,0, das Freie Linzer Stadtradio. ( Dauer 62min)

online zu hören: Informationen über Inhalt und Absicht dieser Ausstellung und der begleitenden Veranstaltungen

Radiosendung: "Lagerschrecken im Naturparadies"

Ein Radiobeitrag von Gesine Leyk zur aktuellen Situation auf dem Gelände des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers für Mädchen und junge Frauen und späteren Vernichtungslagers Uckermark.

Gesine Leyk stellt Interviews mit Überlebenden und Aktivist_innen für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark zusammen und berichtet ausführlich und solidarisch über aktuelle Entwicklungen und Diskussionen. gesendet im Deutschlandradio Kultur, Länderreport, am 10.12.2012 ( Dauer 20min)

als Download: Lagerschrecken im Naturparadies

Radiosendung: Das Mädchen-KZ Uckermark.

Wir wurden nicht geschützt (03.02.2012)

Moderation: Sabine Brandi - AutorIn: Monika Mengel © WDR 2012. Ein ca.20 minütiger Radiobeitrag ("Neugier genügt"- Feature) des WDR

als Download: Wir wurden nicht geschützt

Filme und Videos

Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark,

"…dass das heute noch immer so ist – Kontinuitäten der Ausgrenzung"

2016, 60 Min.

Der Dokumentarfilm "…dass das heute noch immer so ist – Kontinuitäten der Ausgrenzung" schildert exemplarisch die Geschichte von Verfolgung und Stigmatisierung sogenannter Asozialer im Nationalsozialismus.

Maria Potrzeba wurde vorgeworfen, eine sexuelle Beziehung zu dem polnischen Zwangsarbeiter Florian Spionska zu haben. Sie war zu diesem Zeitpunkt 14 Jahre alt. Nach einem Verhör durch die Gestapo wurde sie in das Jugendkonzentrationslager Uckermark eingeliefert.

Die polnischen Zwangsarbeiter Florian Spionska und Josef Goryl wurden öffentlich gehängt.

Maria leidet bis heute unter der Verfolgung. Wie in allen Familien gibt es auch in ihrer Familie generationsübergreifende Auswirkungen der Verfolgungsgeschichte. In Interviewsequenzen erzählen Nichten und Neffen, wie sie von der Verfolgung ihrer Tante erfahren haben und was diese Geschichte für sie bedeutet.

In vielen deutschen Orten gibt es vermutlich ähnliche Geschichten der Verfolgung und Ausgrenzung. In Marias Heimatort Asbeck wird sich seit Jahren um eine Aufarbeitung der Geschichte bemüht.

Der Film hat polnische, englische und deutsche Untertitel. Eine DVD ist gegen Spende zu beziehen www.film-kontinuitaeten-heutenoch.de

Andrea Behrendt, FrauenLesbenTransgender Baucamp 2005 und Lagergemeinschaft Ravensbrück, Freundeskreis e. V.

Das Mädchenkonzentrations- und spätere Vernichtungslager Uckermark

DVD

Vier Filme wollen dieses vergessene Lager, das eigens für Mädchen und junge Frauen errichtet wurde bekannter machen. Ein Haftgrund war die Stigmatisierung als "Asoziale". Dieses Stigma wirkte auch nach Ende des Nationalsozialismus weiter...

mehr Infos erhältlich bei der Globalen Medienwerkstatt , Anfragen und Bezug: behrendt@globale-medienwerkstatt.de

NEU: seit 2019 sind die einzelnen Videos online verfügbar auf dem Youtube-Kanal von Andrea Behrendt:

Zwei Portraits von Zeitzeuginnen, die als sogenannte "Asoziale" vehaftet wurden:
Anita Köcke
( 16min) und
Ilse Heinrich (30min)
beschreiben ihre Erfahrungen vor, während und nach ihrer Haftzeit.

".. dass so was nie wieder passiert.." – Gedenkort Uckermark (32 min, 2006)
dokumentiert den 60. Jahrestag der Befreiung 2005, der erstmalig nach 60 Jahren an diesem Ort stattfand. Die jährlich stattfinden internationalen FrauenLesbenTransgender Baucamps wurden ebenfalls im Hinblick auf das Thema Gedenken dokumentiert.

".. das nannte man asozial…"- Das Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen Uckermark (17 min, 2006)
gibt mit Zeitzeugeninterviews und Aufnahmen des heutigen Geländes eine Einführung darüber, was das Konzentrationslager Uckermark war.

 

James Rosalind u.a.

Zugang erwünscht - Dokumentation über den Wandel eines Gedenkorts auf dem Gelände des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers Uckermark

Berlin und Uckermark 2012
DVD (51 min), deutsch mit englischen UT

Eine Gruppe feministischer Antifaschist_innen begann vor über 15 Jahren, die Geschichte des Lagers "Jugendkonzentrationslager Uckermark" aus der Vergessenheit zu holen. Das Konzept, welches sie entwickelten, stellt sich in verschiedener Hinsicht traditioneller Gedenkpolitik entgegen. Mittlerweile gibt es auch Pläne staatlicher Institutionen, auf dem Gelände einen Gedenkort zu errichten. Konträre Positionen zu Gedenkpolitik und -praxis stehen sich dabei gegenüber. Wird Gedenken an diesem Ort zum Bereich staatlicher und akademischer Institutionen, oder bleibt eine offenere, zugängliche antifaschistische Praxis erhalten?

Weitere Infos und Bezug durch Kontaktangaben auf der "Zugang-erwünscht" - Website

Janna Leptien und Doris Palm

"Ihr seid nicht vergessen!"

Oldenburg 1999, 32 min., VHS

Im Frühjahr 1999 wurde in Oldenburg, initiiert von einer FrauenLesbengruppe, die Ausstellung "Wir durften ja nicht sprechen. Sobald man Kontakt suchte mit irgendjemandem, hagelte es Strafen" gezeigt.
Diese Ausstellung informiert über das ehemalige Konzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und spätere Vernichtungslager Uckermark.
Der Videofilm "Ihr seid nicht vergessen!" dokumentiert die Ausstellung und einen Teil einer Veranstaltung zum FrauenLesbenBaucamp 1997 auf dem ehemaligen Lagergelände.
Parallel zur Dokumentation erzählen Mädchen ihre Gedanken zum Nationalsozialismus.

Bezug: Frauenmedienkooperative

Anna Bohlen, Anne Mechau, Ayla Yeginer, Janna Leptien und Doris Palm

"Es gab den Bock und es gab himmlische Musik"
Mädchen sprechen mit überlebenden Frauen des Konzentrationslagers Ravensbrück

Oldenburg 2000, 58 min., VHS

Der Film dokumentiert die Fahrt von vier 17-jährigen jungen Frauen im Juni 2000 nach Berlin. Unzufrieden mit der Geschichtsaufarbeitung in der Schule machen sie sich auf die Suche nach Informationen über das Leben der Widernstand leistenden jungen Frauen währed der Herrschaft der Nationalsozialisten. Die Mädchen besuchen die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und sprechen mit zwei überlebenden politischen Häftlingen des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück: Barbara Reimann (80) und Elisabeth Jäger (73).
Die Power der Frauen und ihre altersstarke Ausstrahlung ist berührend und bewegend.
Der Film handelt auch von den Leiden und Grausamkeiten in einem KZ, aber besonders von der Soldarität unter den Frauen, die das Überleben erst möglich machte.

Bezug: Frauenmedienkooperative

Christina Kukielka, Christiane Rothmaler, Stefan Corinth und German Tellez

"Was hat Hamburg nur mit euch Frauen gemacht?"
Staatliche Fürsorge und ihre Folgen von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart

Hamburg 1992, 90 min., VHS

Dieser Film zeigt ein "vergessenes" Kapitel in der Geschichte deutscher Fürsorge, das sich im Nationalsozialismus abgespielt hat: nämlich die Geschichte der Verfolgung von Frauen aus sozialen Gründen, die Geschichte ihrer "Unterbringung" in deutschen Fürsorgeerziehungsheimen und Arbeitshäusern.
Drei Hamburger Frauen erzählen ihr Schicksal als Kinder und Jugendliche in Hamburger Heimen. Ihre Geschichte steht stellvertretend für das Schicksal Tausender deutscher Frauen, die für den - bürgerlichen - NS-Staat bzw. für die Hamburger Fürsorge unerwünscht waren.

Bezug:
mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V.
Susannenstraße 14d - 20357 Hamburg
Telefon: +49 (0)40/4397259
email: info@mpz-hamburg.de
internet: www.mpz-hamburg.de

Loretta Walz, Waidak media e.V. und Hektor + Rydzewski Bild + Ton Produktion GmbH

Die Frauen von Ravensbrück - das Videoarchiv

Videoarchiv in Form einer Datenbank

Fünfzig Interviews aus der Sammlung lebensgeschichtlicher Videointerviews mit Frauen aus den KZ Moringen, Lichtenburg und Ravensbrück, die Loretta Walz seit 1980 aufgezeichnet hat, konnten bislang bearbeitet und in diese Datenbank integriert werden.
Online unter www.videoarchiv-ravensbrueck.de

Diverse Filme von Loretta Walz

Weitere Informationen und Bezug der Filme: www.loretta-walz.de

Loretta Walz

"Es steht mir zu, zu leben"

1993, 30 min., Esther Bejerano berichtet über ihre Haft in den Konzentrationslagern Auschwitz und Ravensbrück 1993, 30 min.

Loretta Walz

"Aber man kann des gar net so sagen, wie's wirklich war..."

1993, 30 min., Sophie Wittich berichtet über ihre Haft in Auschwitz und Ravensbrück

Loretta Walz

Erinnern an Ravensbrück

1995, 33 min., Einführung in die Geschichte des Frauen-Konzentrationslagers

Loretta Walz

"Man nannte uns Kaninchen"

1995, 55 min., Die medizinischen Versuche an polnischen Frauen in Ravensbrück

Loretta Walz

"Geteilter Schmerz ist halber Schmerz"

1995, 55 min., Hanka Housková erzählt über ihren Widerstand gegen die deutsche Besetzung und ihre Haft in Ravensbrück.

Loretta Walz

"Wir hatten uns nichts vorzuwerfen", Teil 1

2001, 33 min., Die Verfolgung der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus

"Bei uns werdet ihr nichts zu lachen haben...", Teil 2

2000, 36 min., Die Verfolgung der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus und in der DDR

Loretta Walz

Auf den Spuren einer mutigen Frau - France Bloch-Sérazin

Langfassung: 80 min., franz. OmU, Fernsehfassung: 45 min., franz. oder dt.

Ihre Geschwister, Freundinnen und Freunde, Genossen und Kolleginnen erinnern sich an gemeinsame Erlebnisse, an historische Ereignisse und an den Weg des Widerstands, den France gewählt hat.